Die Gemeinde Schmalensee mit zur Zeit ca. 500 Einwohnerinnen/Einwohnern ist der einzige anerkannte Fremdenverkehrsort des Amtsbereiches. Wegen seiner landschaftlichen Vorzüge war er lange Zeit Sitz eines großen Müttergenesungsheimes einer hamburgischen Kirchengemeinde. Zwischenzeitlich zu einem Alten- und Pflegeheim umgenutzt wurde es wegen des schlechten baulichen Zustandes Anfang 2008 abgebrochen. Hier entstehen Bauplätze für eine Wohnbebauung.
Die Nähe der Ortslage zum Badegewässer des Schmalensees stellt die Gemeinde mit ihrer stark landwirtschaftlich durchsetzten Struktur vor früher unbekannte Probleme. Zum einen ist es der sogenannte Erholungsschutzstreifen, der nach dem Landeswasserrecht von jeglicher Bebauung freizuhalten ist und die Ausweitung der landwirtschaftlichen Betriebe erschwert. Zum anderen ist es das gestiegene Umweltbewusstsein und das dazu ergangene Recht, wonach das Nebeneinander von Wohnbebauung und Landwirtschaft nur noch bedingt möglich ist. Zur Erhaltung des Wohnwertes hat die Gemeinde sowohl die Schmutzwasserbeseitigung als auch die Wasserversorgung zentral geregelt. Das geschah in einem mit allen Versorgungsträgern abgestimmten Jahrhundertbauwerk 1989 und 1990 durch einen Verbund mit der Nachbargemeinde Bornhöved.
Bei allen Vorzügen des Dorfes stellt die Ortsdurchfahrt der B 430 ein zunehmendes Problem dar. Obgleich sie im Laufe der Zeit unter Aufgabe eines Bürgersteiges verbreitert wurde, verfügt sie in Teilbereichen nicht einmal über die Mindestmaße von Bundesstraßen. Die Verkehrsmenge mit einem hohen Schwerlastanteil sowie die damit einhergehende Gefährdung und Lärmbelästigung beeinträchtigen den Wohnwert des Ortes erheblich. Gemeindevertretungen der verschiedensten Zeiten seit 1939 haben bis zu einer Resolution im Jahre 1991 vergeblich versucht, eine Umgehungsstraße zu erreichen. Die Maßnahme ist zwar in den Bedarfsplan für Bundesfernstraßen aufgenommen worden, hat aber nur eine nachrangige Dringlichkeit erfahren. Verkehrsinseln an den beiden Ortseingängen haben nicht den gewünschten Effekt der Verkehrberuhigung gebracht. Deshalb ist mit einer 30 km/h–Beschilderung und einer Ampel nachgeholfen worden.
Die Schaffung von Neubaugebieten wurde dementsprechend auf die östlich des alten Ortes gelegene freie Gemarkung konzentriert.
Die dem See südlich vorgelagerte Niederung wurde von der Gemeinde erworben und aus der landwirtschaftlichen Nutzung genommen, damit bedrohte Pflanzen– und Tierarten wieder eine Chance haben. Im Gemeindegebiet wurde ein „Dorfökolehrpfad" eingerichtet.
Auch wegen dieser Bemühungen wurde die Gemeinde im Jahr 2000 in einem landesweiten Wettbewerb als "umweltfreundliche Gemeinde" ausgezeichnet.
Die Siedlungstätigkeit wird von der Gemeinde stark kontrolliert. Nachdem unter der Trägerschaft der Gemeinde zwei Baugebiete für 10 bzw. 13 Wohneinheiten erschlossen wurden und auch bauwillige Abnehmer aus dem Umland gefunden haben, wurde 2002 ein Baugebiet mit sieben Plätzen erschlossen, das nur für den innerörtlichen Bedarf vorgehalten wird. Das örtliche Vereinsleben ist vielseitig und äußerst rege und zeugt von einem hohen Gemeinschaftssinn der Bevölkerung.

Die offizielle Beschreibung des Wappens lautet: "Durch einen silbernen Wellenfaden erniedrigt von Rot und Blau geteilt, überdeckt mit einem fünfblättrigen, bewurzelten goldenen Schößling."
Die im Wappen dargestellten Farben Blau-Weiß-Rot sollen die Zugehörigkeit zum Land Schleswig-Holstein ausdrücken. Der Wellenbalken und die im Schildfuß dargestellte blaue Farbe symbolisiert den Schmalensee